Wissenswertes aus der Politik: Kaffeesteuer pro Tasse (April-Scherz 2016)

April April!

Update zum 01.04.2016 - Die Meldung ist natürlich nicht echt, der Verbraucher muss natürlich keine Mehrbelastung befürchten!

Zum April-Scherz Artikel vom 01.04.2016:

Mit jedem neuem Quartal im Jahr gibt es auch neue Gesetze oder Gesetzänderungen. Eine Änderung, die heute in Kraft tritt, ist für Sie und uns besonderes relevant.

In Deutschland gibt es neben der Mineralkraftstoffsteuer und anderen Sondersteuern ebenfalls eine sogenannte Kaffeesteuer in Höhe von 2,19 € / Kilogramm auf gerösteten Kaffee. Diese entrichtet in der Regel der Importeur oder der jeweilige Röster, denn die Kaffeesteuer fällt dann an, wenn der Kaffee "veredelt", also geröstet wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kaffee in Deutschland oder im Ausland geröstet wird, am Ende muss die Kaffeesteuer bezahlt werden.

Dies dient in erster Linie dazu, heimische Röster zu schützen und den deutschen Markt vor "Billig Kaffee" aus dem Ausland, der nicht den Qualitätsstandards entspricht, zu schützen. Über die Jahre und dem immer schlechter werdenen Wechselkurs des Euros zum amerikanischen Dollar, birgt die Kaffeesteuer eine große Last für Röster und Importeure. Gleichzeitig, steigt  der Wunsch der Kunden nach Qualität zu einem günstigen Preis. 

Aufgrund dieses Problems fällt es immer mehr Röstern schwer, sich auf dem Markt zu etablieren. 

 "Wir leben in einer globalisierten Welt, die Lasten der Firmen wird immer größer, die Kunden verlangen immer höhere Qualität zu noch günstigeren Preisen. Auf Dauer schadet diese Einstellung der deutschen Wirtschaft. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt enschlossen.", so Sigmar Gabriel, Bundeswirtschaftsminister, im Interview.

Kaffeesteuer wird auf den Verbraucher abgewälzt 

Was heißt das für uns Kaffeetrinker? Die Regierung sieht vor, das pro Tasse Kaffee eine Gebühr in Höhe von 0,10 € anfällt. Wer mehr trinkt, muss auch mehr bezahlen. 

"Dieser Schritt ist notwendig und diesen kleinen Betrag kann jeder entrichten.", so Gabriel. "In der Zukunft kommen noch weitere finanzelle Belastungen auf die Bürger und den Statt hinzu." Welche genau, wollte der Bundeswirtschaftsminister nicht verraten. 

Wann tritt die Änderung in Kraft?

Die Änderung ist vorab nur für Gastronomie und gewerbliche Anbieter bindend, ab 2017 sieht der Bund aber auch eine Änderung für den Endverbraucher vor.

"Bis Dezember diesen Jahres sollte die Auslieferung eines sogenannten "Kaffeezählers" abgeschlossen sein.", so Angela Merkel. "Er funktioniert ähnlich wie ein Stromzähler, nur für Kaffee.", sagte die Bundeskanzlerin.

Was sagt Bosque Lya Germany zu der Änderung?

Dazu befragten wir unseren Geschäftsführer, Herrn Tim Kuhns:

"Auf den ersten Blick entlastet uns diese Regelung.", so Kuhns.
"Allerdings sehe ich die Gefahr, dass aufgrund dieser Mehrbelastung der Bürger auf lange Sicht gesehen ein Konsumrückgang enstehen könnte und sich die Gourmet Kaffee Trinker den Kaffee aus dem Ausland besorgen. Ich hoffe, dass die Regierung nach dem Testlauf sieht, dass dies keine sinnvolle Lösung ist. Ich wünschte mir, dass die Kaffeesteuer generell abgeschafft wird."

Was denken Sie über diese Änderung?

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