Coffee to go – Wenn das Gift im Pappbecher steckt

Gegenüber meines Büros, gibt es einen kleinen Laden mit ausgezeichnetem Cappuccino. Leider aber betrete ich den Laden morgens seit einigen Tagen mit einem mulmigen Gefühl. Ich sorge mich um meine Gesundheit. Es gibt Leute, die mich für verrückt erklären.

Schuld daran ist ein Arbeitskollege. Neulich kam ich mit einem Gourmet-Kaffee im Pappbecher ins Büro. Als er mich sah, riss er die Augen auf. Er fragte mich ob ich dies jeden morgen mache? Das ganze Gift! Er wollte mich nur warnen. Dabei meinte er nicht den Kaffee, sondern den Becher. Der Plastikdeckel, die Pappe, das alles stecke voll mit giftigen Chemikalien. Sofort rief ich einen alten Bekannten an, der sich mit Lebensmittelverpackungen beschäftigt. Er nannte mir die Stoffe, die im Kaffeebecher stecken. Außerordentlich bedenklich seien perfluorierte Polymere in der Beschichtung der Pappe. Sie würde sich nur äußerst langsam im Körper wieder abbauen. Meistens sind die Plastikdeckel aus Polystyrol, diese können sich auf den Hormonhaushalt auswirken.

In Fett und besonders bei Hitze lösen sich Chemikalien ziemlich gern

Nach ausgiebiger Recherche ist es selbst unter Forschern umstritten, wie gefährlich diese Stoffe wirklich sind. Fakt ist, dass die Herstellung von Plastik sehr komplex ist. Mein Bekannter erklärte mir, dass in jedem Plastik auch unbekannte Stoffe sind. Wer nun zur Sorge neigt, sollte vielleicht auf Heißgetränke in einem Pappbecher verzichten. Auch die Druckfarbe, die sich in der Innenseite der Pappbecher abreiben kann, sei bedenklich.

Leider sind auch die meisten Becher, die man im Coffee Shop kaufen und Wiederbefüllen kann, nicht unbedenklich. Da verzichtet man lieber auf den Coffee- to go und genießt morgens den ersten Kaffee im Büro. Oder aber man verwendet einen Thermobecher aus Edelstahl.

Also achten Sie demnächst genauer, wie Sie Ihr Lieblingsgetränk konsumieren!

Quelle: WeltN24 GmbH

Tags: Kaffee, Bohnen
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